Hallo ihr Marathon-Finisher,

am .

zunächst noch einmal herzlichen Glückwunsch zu Eurer Finisher-Medaille vom Sonntag beim 44. Berlin Marathon, was ja nichts anderes bedeutet als: Ihr habt es geschafft! 42 Kilometer seid Ihr gelaufen – eine Wahnsinnsleistung. Dafür gebührt Euch Respekt und Anerkennung. Wir sind sehr stolz auf Euch.

Und dann vielen Dank, dass Ihr uns vertraut habt, Euch vorzubereiten und auf den Weg zu bringen. Das wissen wir sehr zu schätzen. Uns ist sehr wohl bewusst, dass viele Wege ans Ziel führen können, sprich die Auswahl an Trainingsanbietern groß ist. Umso mehr freut es uns, dass wir Euch begleiten durften. Es ist für uns immer wieder eine tolle Erfahrung und Herausforderung, Läufer mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedingungen zu trainieren und ihnen zu helfen, ihr Ziel zu erreichen. Dass wir das mit Euch erfahren und in diesem Sinne mit und von Euch lernen dürfen, macht uns froh und dankbar.

Und danke auch, dass Ihr an uns denkt und uns vertraut, wenn Ihr kurz vor dem Marathon um eine „letzte Ölung“ bittet – eine Renntaktik und Strategie einfordert, dass wir Euer erste Gedanke sind, wenn am frühen Morgen des Renntages die Garmin-Uhr ausfällt oder der Zeitmesschip nicht zu finden ist.

Es ist schön zu hören, wenn Ihr berichtet, dass Ihr einen Großteil der Strecke habt genießen können, dass Ihr einen guten Lauf hattet und zufrieden seid. So muss es sein: Die drei, vier oder knapp fünf Stunden eines Marathons sind letztlich auch immer Belohnung für das monatelange Training zuvor, für die Entbehrungen und den Verzicht, den man geübt hat.

Wir sind sehr froh, dass es allen Läufern gut geht und Ihr nach dem Rennen keine Probleme habt – von schmerzenden Beinen vielleicht abgesehen. Das ist uns das Wichtigste. Denn Marathon ist – das wird heute allzu oft vergessen – Extremsport. Den läuft man nicht mal einfach so. Das Gute daran ist das regelmäßige Laufen davor, die Kontinuität und das man viel bewusster mit sich und seinem Körper umgeht. Ihr selbst habt das sicherlich gemerkt – wie man fitter wird, leistungsfähiger und auch selbstbewusster. Auch Infekte oder Verletzungen haben plötzlich mehr Beachtung gefunden und auch das Bemühen, sie schnell auszukurieren. Dieser sensible und aufmerksame Umgang mit sich selbst ist gut und wichtig – nicht nur in der Vorbereitung für einen Marathon.

Erst nach all dem kommt der Blick auf die Uhr. Viele von Euch waren so schnell wie noch nie über die 42 Kilometer. Wir gratulieren zu den tollen Bestzeiten (nennen wir es in diesem Fall mal beim Namen). Einige machten die Marathon-Erfahrung zum ersten Mal – Respekt!!! Und einige grübeln vielleicht, ob es nicht hätte schneller sein können: Nun, bei einem Marathon muss alles passen – die Form, die Tagesform, die entscheidenden Wochen davor. Für die Energieleistung von 42 Kilometern muss man optimal aufgeladen sein. Letztlich steckt hinter jeder einzelnen Leistung eine eigene Geschichte, egal ob hinter 2:04:01 oder eine 4:57:15 Stunden. Nur jeder einzelne kennt die Details und Puzzleteile dieser Geschichte und kann so am besten beurteilen, was er am Sonntag geleistet hat.

Und nun? Was kommt jetzt? Gibt es einen Post-Marathon-Blues? Gewiss nicht! Vor allem ist es jetzt an der Zeit, sich um die Baustellen des Körpers zu kümmern. Blaue Zehnägel sind da sicher des geringere Problem. Aber Beschwerden, die Ihr vielleicht mit Blick auf das Brandenburger Tor in den vergangenen Wochen ignoriert habt, sollten jetzt behandelt und auskuriert werden. Nehmt Euch die Zeit dafür!

Und macht neue Pläne! Es kann, aber muss nicht immer Marathon sein. Allein jetzt dranzubleiben, die gewonnene Fitness und Vitalität, vielleicht die neu gefundenen Trainingsgesell- und Kameradschaft zu behalten und zu pflegen, sind schöne und lohnenswerte Ziele.

Egal was Ihr vorhabt und jetzt benötigt. Wir von gotorun sind für Euch da, beraten, behandeln und trainieren Euch gern – auch weil wir durch Euch ein Stückweit mehr wissen, wie es geht.

Eure Coaches
Diana, Pit, Marko und Piet

Berlin Marathon 2015
Markus Appel 3:24:46 h (PB)
Carsten Behrendt 3:34: 54 h (PB)
Sabine Brückner 4:11:03 h
Gudrun Calvi 4:57:05 h
Matthias Gabriel 4:16:42 h
Frank Glässer 3:27:17 h
Hannah Harloff 4:13:34 h (Debüt)
Peer Hartwig 3:46:24 h
Silvia Horst 4:57:15 h (Debüt)
Daniel Klarkowski 3:27:58 h (PB)
Stephan Korte 3:50:50 h (PB)
Janja Meyer 3:55:27 h
André Minx 3:27:48 h (PB)
Laura Opt-Eynde 3:00:30 h (PB)
Nicole Pfitzner 4:18:24 h
Gerrit Pülm 3:43:50 h (PB)
Carsten Rothe 3:00:27 h
Matthias Rottenbach 3:12:20 h (PB)
Giuseppe Soddu 4:10:32 h (PB)
André Sokolowski 2:54:22 h
Kornelia Stadler 4:56:16 h
Robert Tietze 4:25:41 h (PB)
Markus Wehner 3:28:01 h
Gisela Wilke 4:10:38 h (PB)
Chantal Willers 4:41:23 h
Jan-Dirk Willers 4:41:24 h
Katharina Wolfermann 4:10:37 h (PB)

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